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Homöopathie

similia similibus curentur
(Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden.)

(Samuel Hahnemann)

Was ist Homöopathie?

Homöopathie setzt sich aus den griechischen Begriffen homoion für gleichartig, ähnlich und pathos für Leiden zusammen. Die Homöopathie ist der Überzeugung, dass die Symptome nicht für die Krankheit stehen, sondern für  die Selbstheilungsversuche vom Körper. Das homöopathische Mittel soll diese unterstützen und leicht verstärken. Das ist der Grund, warum es am Anfang zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes kommen kann.
Homöopathie nach Samuel Hahnemann beruht auf der Annahme, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden soll.
Das bedeutet, dass ein Mittel heilende Wirkung hat, das bei einem Gesunden ähnliche Symptome auslöst wie die Symptome, die das erkrankte Lebewesen zeigt.

Wann kann Homöopathie angewendet werden?

Jeder Fall muss man im Einzelnen speziell anschauen und dann entscheiden, ob eine homöopathische Behandlung sinnvoll ist.
Folgend sind nur einige Beispiele aufgezählt:
- akute Reaktion nach Insektenstichen (sehr hilfreich)
- Verletzungen, z.B. Bisswunden
- Infektionen
- Durchfall
- Hautausschlägen
- Impfschäden
- Atemwegserkrankungen
- chronischen Krankheiten

Wie sieht eine Behandlung aus?

Gemeinsam mit Ihnen werde ich einen umfangreichen Fragebogen durchgehen. Bei vielen Fragen geht es um das Verhalten von Ihrem Tier sowohl im kranken wie auch im gesunden Zustand. Es lohnt sich, sein Tier so gut wie möglich zu beobachten und es gut zu kennen. Oft haben spezielle Macken eine grosse Bedeutung. Wichtig ist zu unterscheiden, wie Ihr Tier immer ist und was die Veränderung im Vergleich zum Normalzustand ist.
Mit Hilfe des Repetitoriums finde ich das Mittel, das am besten im jeweiligen Fall passt.
Sie bekommen dann von mir das entsprechende Mittel oder wenn es eines ist, das ich nicht habe, können Sie es in der Apotheke beziehen.

Nach der Gabe der Globuli ist es wichtig, dass Sie Ihr Tier gut beobachten und bei extremen Veränderungen sofort wieder mit mir Kontakt aufnehmen.

Verbessert sich der Zustand ist eventuell keine weitere Behandlung mehr nötig.
Vielleicht tritt ein Symptom, das zuvor im Hintergrund war, nun mehr in den Vordergrund, so dass sie mir wieder einige Fragen zum neuen Zustand beantworten dürfen und ein anderes Mittel dann gewählt werden kann.
Wie oben kurz erwähnt, kann es nach der Gabe des Mittels zuerst zu einer Verschlechterung kommen, doch an und für sich zeigt das, dass der Körper darauf reagiert und kann positiv gewertet werden.

Homöopathie kann in vielen Fällen sehr erfolgreich sein. Ganz wichtig ist, dass sie als Tierhalter ganz genau das Tier und sein Verhalten beschreiben, so dass ich als Therapeut von Ihrem Tier den Eindruck bekomme wie wenn es mein Tier wäre.
Es gibt keine Garantie auf Heilung.
Oft ist auch die Zusammenarbeit mit dem Tierarzt sehr erfolgreich.

Die Homöopathie ersetzt keinen Tierarzt, doch sie kann in Ergänzung sehr hilfreich sein.